Sonnentheater.lu Den Theater fir déi kléng Leit

Wie ist das entstanden?

  • 2007 waren wir mit Teo und Co. in Brest auf dem Internationalen Puppentheaterfestival in Weissrussland.
  • 2006 entstand TEO TIKA: Eine lustige Geschichte über einen Ausserirdischen auf der Erde, auf der Suche nach den Unterschieden zwischen Frauen und Männern. PHOTO-GALLERIE
  • Im Oktober 2005 entstand IA-Ikaria, eine beeindruckende Geschichte mit vielen Gefühlen, über ein Kind mit Eselsohren, einen Eselkönig mit Kinderohren... Spannung, Witz und Werte! Wir waren mit Jeremy und dem Esel auf dem Internationalen Puppenfestival in Prag vertreten. PHOTO-GALLERIE
  • Zwischen 2004 und 2005 wurde Den Tupi ass tipi in (fast) allen Schulen in Luxemburg mit grossem Erfolg aufgeführt.
  • 2004 haben wir Sonnekanner eine Kindersendung für's Fernseh bedacht und gemacht! Ungefähr 50 Aussendungen waren zu sehen auf .Dok. PHOTO-GALLERIE
  • 2003 produzierten wir den spannenden Umweltkrimi Den Tupi ass tipi! auf Anfrage des Umweltministeriums und der Superdreckskëscht. Ein kleines grünes Tierchen wurde von dem machthaberischen Bösewicht Tupi eingesperrt so dass es seine Sortierarbeit nicht mehr machen konnte. Das lustige Kaninchen Lilly befreite das ‘Déierchen’! Wir bauten in diesem Stück unsere Videointegration weiter aus. Unsere Puppen waren 'karikatural'. Gespielt wurde dieses lustige Stück kostenlos für Schulen und Elternvereinigungen, da das Umweltministerium und die Superdreckskëscht integral alle Kosten übernahmen. Wir traten in diesem Jahr mit der Lüsterprinzessin auf dem internationalen Marionnettenfestival in Boulaide/Luxembourg und in Charleville-Mezières in Frankreich auf. Aufgrund der Einladung zum asiatisch-europäischen Festival in Bangkok, kam die Idee eine Neufassung der 'Lüsterprinzessin' zu produzieren und unsere neuen Spielarten zu integrieren. Von September 2002 an wurde dieses Stück mit Handpuppen, Marionetten, Schattentheater, Videoprojektionen, Menschentheater, Masken und Marottenarten in Luxemburg aufgeführt. PHOTO-GALLERIE
  • 2002 - Asia Europe Puppet Festival und Art for All Camp in Bangkok. Vom 13 bis zum 23. Juli 2002 war das SONNENTHEATER auf dem großen Asiatisch-Europäischen Puppenfestival in Thailand. Die “Crème de la Crème” der Puppenspieler war anwesend: die Finger Players aus Singapur, das Puca Theater aus Irland, Joe Louis Troupe aus Thailand, die Augsburger Puppenkiste aus Deutschland, ... und viele mehr. Unser Sonnentheater konnte sich durchaus sehen lassen und fiel auf durch seine integrierten Videoprojektionen. 10 Tage lang lebten wir mit den anderen internationalen Truppen im Hotel im Herzen Bangkoks. Der Verlauf des Festivals wurde von der ASEF und der ONCC bis ins letzte Detail organisiert. Jeden Morgen wurden alle Puppenspieler mit der Touristen-Polizei voran, per Bus zum Kulturzentrum Bangkoks gebracht. Das war ganz schön aufregend in dieser grossen chaotischen Stadt! Es war auch ein großes Erlebnis per Taxi durch Bangkok zu fahren: Da die meisten Taxifahrer die Giga-Stadt nicht gut kannten war es mehr ein Zufallstreffer am richtigen Platz anzukommen und die Taxifahrer brachen in totale Euphorie aus, fanden sie den gewünschten Ort. An jedem Tag gaben wir eine Vorstellung: Gespielt wurde mal öffentlich, mal für die Studenten der Universität, mal im Rahmen eines Workshops für Interessierte, mal für die Kinder der “Royal School”, eine Projektschule des Königs. Besonders freuten wir uns an unserem ersten Auftrittsabend über die Präsenz des Herrn Metz, luxemburger “Conseiller du Commerce Extérieur” in Bangkok. Nach der Vorstellung begrüßte uns Herr Metz im V.I.P-Raum persönlich und gratulierte uns zu unserem erfolgreichen Auftritt. Wir wurden überall mit offenen Armen empfangen und konnten viele asiatische Kinder begeistern. 5 große Fernsehsender aus Asien: Singapur, Burma, Malaysien, Thailand und China, machten Aufnahmen von den verschiedenen Veranstaltungen und sendeten für mehrere Millionen Menschen aus. Als zusätzliches Programm gingen wir mit dem Sonnentheater noch vom 23 bis zum 25. Juli zum 4. ART FOR ALL Camp im Süden Thailands. Wir waren dabei als die thailändische Prinzessin dieses Camp für behinderte Kinder am 23. Juli im Uno Gebäude einweihte. Wir spielten hier zum ersten Mal für behinderte Kinder, mit viel Erfolg! Mit viel Einsatz und Liebe brachten wir es fertig Kinder mit verschiedenen Behinderungen fürs Puppenspiel zu begeistern und aktiv zu integrieren. In einer Art Workshop ließen wir einen Blinden, eine taubstumme Frau, einen körperlich behinderten Rollstuhlfahrer und zwei Kinder mit Down Syndrom das Spiel übernehmen und 100 weitere Behinderte Jugendliche davon genießen. Zum fast textlosen Stück sangen wir ein selbstgeschriebenes Lied zum Thema “verliebt sein”: “Kussi Kussi, Kisses Kisses, Hom Hom, Chan Rak koen” das soviel heißt wie: Küsse Küsse, Ich liebe dich. Für uns war dies eine besonders tiefgehende beeindruckende Erfahrung! Am 25.Juli wurden wir vom Honorarkonsul Herr Visuthi Kanathanavanich und vom Conseiller du Commerce Extérieur Herr Pierre Metz, zum Essen eingeladen. In einer gelassenen Atmosphäre unterhielten wir uns über Thailändische Sitten und was es heißt ein professionelles Theater in Luxemburg zu sein. Alle anderen Theater Europas bekommen nämlich monatliche Unterstützung Ihres Staates und können so problemlos mit vielen Puppenspielern arbeiten. Dass das in Luxemburg nicht so ist, und wir als Theater auf die Unterstützung vieler Instanzen und Gemeinden angewiesen sind, fand jeder bedauernswert! Alles in allem hatten wir einen schönen Abend mit interessanten Menschen und bedauerten am folgenden Tag zurückreisen zu müssen. Unsere 14tägige Reise war und bleibt eine intensive unvergessliche Erfahrung, die uns die Möglichkeit gegeben hat uns international zu messen, liebe Freunde unter anderen Puppentheatern zu finden und mit unglaublich vielen neuen Ideen im Kopf bei der Arbeit zu bleiben! Als Team befestigten wir einstimmig, dass das Erlebte alle Erwartungen sprengte. Das einzige was nicht unseren Wünschen entsprechend verlief, war die Auslieferung unseres Materials auf dem Flughafen Bangkoks. Obwohl wir alles 14 Tage im Voraus verschickt hatten, war bei unserer Ankunft nichts von unserem Theatermaterial zu finden. Nur etliche Stunden vor unserem Spielbeginn kamen wir in den Genuss unseres Materials, nachdem man uns sagte, dass die Hälfte des Materials weg sei (was aber glücklicherweise nicht stimmte!). “All in the game”... selbst mit dem Wissen sollten wir nicht auf diese Reise verzichtet haben wollen. Das Festival... Das SONNENTHEATER, den Theater fir déi Kleng Leit, freute sich vom 12 bis zum 26.Juli 2002 am ASIA-EUROPE PUPPET FESTIVAL in BANGKOK teilzunehmen. 25 Länder aus Asien und Europa sind vertreten. Öffentliche Auftritte sowie Workshops zum Erfahrungsaustausch der Puppenspieler standen im Mittelpunkt. Organisiert wurde das Ganze von der ASEF (http://www.asef.org), einer grossen Asiatisch-Europäischen Vereinigung und der Thailändischen Kulturkommission (ONCC). Andere Teilnehmer am Festival waren... Aus Europa: Augsburger Puppenkiste aus Deutschland / Kabinettheatre aus Östereich / Centre de la Marionnette aus Belgien / Mediet og Masken aus Dänemark / Teatteri Mukamas und Lumienkeli aus Finland / Theatre d’Ern aus Frankreich / Puca Puppets aus Irland / Pa Sucat aus Spanien/ Dockteatern Sesam aus Schweden / Little Angel theatre aus England. Aus Asien: Hokkien Puppet troupe aus China / Malaysia National theatre Council aus Malaisien / Teatrong Mulat ng Pilipinas foundation, Inc. aus den Phillippen / The Finger Players Ltd. aus Singapur. Das SONNENTHEATER wurde unterstützt... Mit-"Möglichgemacht" wurde diese Teilnahme dem SONNENTHEATER durch die Unterstützung des Ministère de la Culture, des Minstère des Affaires Etrangères, des Fonds Culturel, des Ministère de la Promotion Féminine, der ASEF, der Cargolux, dem Pall-Center aus Oberpallen und vielen anderen, denen wir hiermit einen herzlichen Dank aussprechen wollen (Adm. Com. De Bettembourg; Adm. Com. De Boulaide; Jean-Mathias Roller; Anselm Pau; Willy Reiter). PHOTO-GALLERIE
  • 2001 änderte dann, mit Kumba Ya Afrika, das im Auftrag von 'Transfair-Minka' gemacht wird, die Besetzung des Theaters: eine dritte Person kam hinzu, zum regeln der Musik-, Licht-, und Spezial-Effekte. Hände frei für die Puppenspieler. Luxus pur! Wir breiteten unser Schattenspiel aus, gebrauchten fortan Video-Projektionen auf einer grossen Projektionswand als Teil des Dekors, arbeiteten mit Handpuppen, Marionetten und Schatten. PHOTO-GALLERIE
  • Und im Jahr 2000 bauten wir mit de Klappeflapp diese Idee weiter aus. Auf einem grossen Schattenschirm traten wir als Menschen-Schattenfiguren auf und arbeiteten sowohl mit Marionetten als auch marotten-artigen Masken. In einem Wettausschreiben konnten Kinder aus Spiel- und Primärschule mitmachen. Sie malen oder schrieben wie die Geschichte der Prinzessin auf Weltreise aussehen sollte. Gewinner dieses Wettbewerbes war das Centre d'Orthopédagogie aus Walferdange (die Schulklassen von Paul Feitler/Monique Biewer und die von Frau Fusenig/Herrn Chenet). Ihre Bilder wurden bei jeder Aufführung ausgestellt und sie erhielten Plakate vom Sonnentheater. Im Mai 2000 traten wir auch mit diesem Stück auf dem ersten internationalen Puppenfestival in Esch – Sauer auf. PHOTO-GALLERIE
  • Weiter ging's 1999 auf offener Bühne mit sichtbaren Puppenspielern, die in diesem Stück zum ersten Mal selbst eine Rolle spielten: E Wonsch fir d'Anna Susanna. Dies ist eine liebliche Geschichte für die Kleinen unter den Kleinen über böse Träume und Zahnausfall. Dieses Stück brachte uns in den Geschmack der Kombination von verschiedenen Puppenarten und Spieltechniken.
  • 1998 war D'LÜSTERPRINZESSIN AN DE RITTER SCHUDDEREG, Teil des europäischen Projektes "Gleichheit teilen", im Auftrag des "Ministère de la Promotion féminine": zum ersten Mal gebrauchten wir Schattentheater. Zu diesem Stück wurde sowohl ein Video als auch ein Kinderbuch und ein Buch mit pädagogischem Material vom Ministerium herausgegeben. PHOTO-GALLERIE
  • Was die Ausrüstung des Theaters angeht, machte 1997 das Stück: wei d'Zäit sollt oofgeschaaf gin, im Auftrag des 'Centre de Prévention des Toxicomanies' den Durchbruch. Gespielt wurde von jetzt an auf grosser Bühne, ohne Puppenkasten, mit Beleuchtung von 6 x 500 Watt Lampen auf einem Gerüst vor der Puppenbühne , und kabellosen Mikrofonen. Luxus!
  • 1996 kam dann das lustige Stück vom Bauernhof mit dem vegetarischen Kater der keine Mäuse fressen wollte: De Kueder Mëckendreck. PHOTO-GALLERIE
  • 1995 ging es im Puppenkasten weiter mit Motorgesees an Kiischtegebees und Ooh Direkter Speck... Waat een Dreck. Das im Auftrag des 'Umweltministeriums' und der "Aktion Superdreckskëscht" gemachte Marionnettenstück wurde in über 70 Gemeinden Luxemburgs aufgeführt. Für dieses Stück wurden Kopf-Kabelmikrofone sowie Mini-Disc angeschafft! PHOTO-GALLERIE
  • 1994 erhielt das Sonnentheater den Preis "Hëllef fir d'Natur" für dieses Stück. Nach zwei 20-minütigen Stücken für die ganz Kleinen: Fësch kanns du quaken? und Wéi den Tunnes gemengt huet d'Gras wier blô…
  • Im Jahre 1993 arbeitete Sonja Weber in einem Kindergarten und machte erste beeindruckende Erfahrungen mit Puppentheater. Sie war fasziniert von den Reaktionen der Kinder aufs Puppenspiel. Kinder die lachen, schreien, mucksmäuschenstill sind, staunen, erschrecken und alle ihre Gefühle ausleben, zeigen dass Puppentheater sehr wichtig für kleine Menschen ist! Die Idee ein Kindertheater, in dem "puppenlosen" Luxemburg, zu eröffnen entstand. Das Sonnentheater, den Theater fir dei kleng Leit, wurde im September 1993 gegründet und öffnete im März 1994 seine Türen für Luxemburgs Kinder. Von 1993 bis heute hat sich das Sonnentheater vom Puppenkasten hin zum offenen Theater entwickelt: in einem traditionellen Puppenkasten mit Kassettenrecorder ausgerüstet, mit Klebeband aufgehängtem Mikrofon und 2 kleinen Spot-lampen ging es los!
  • Das erste Stück, mit dem durch die Schulen gezogen wurde, war: Déierenzopp an Blummejus eine spannende Geschichte über die grosse Wichtigkeit die Natur zu respektieren, mit Susi Sonnekand, Greidi Gleewenalles und Tunnes Tuuttebatti. PHOTO-GALLERIE